Volker Block (SPD) will endlich Ruhe!

Veröffentlicht am 24.08.2018 in Kommunalpolitik

Fotos: Foto- und Bilderwerk

Volker Block, Ortsvereinsvorsitzender der SPD -Heppens will nicht mehr, dass die Bürger Wilhelmshavens unter Lärm leiden. Hierzu schlägt Block ein Konzept „Silent Wilhelmshaven 2030“ vor.

Lärmbelastung starke Gefährdung für die Gesundheit

Zahlreiche Studien belegen die Schädigung der Gesundheit durch Lärm. Exemplarisch sei die bekannte Maschke-Studie aus dem Jahr 2000 angeführt, die belegt, dass sich 60 % der Bevölkerung in Deutschland durch Lärm belästigt fühlen und sogar 12% besonders stark. Insbesondere der Straßenverkehr gilt in Ballungsräumen als Hauptlärmquelle. In Bezug auf die Gesundheitsgefahren durch dauernde Lärmbelästigung steigt insbesondere das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen deutlich an. Dies bestätigte nicht zuletzt die LARES-Studie, die einen engen Zusammenhang zwischen Lärm und Bluthochdruck nachweisen konnte. Auch in Wilhelmshaven leiden die Menschen in besonderem Maße unter Lärm, wie exemplarisch die Situation am Fligerdeich, besonders in der Nacht, belegt.

Depressionen können durch Lärm ausgelöst werden

Die Zunahme depressiver Erkrankungen geht ebenfalls Studien zufolge mitunter auf Lärm als Ursache beziehungsweise Mitverursacher zurück. Dies gilt auch für ein erhöhtes  Migränerisiko. Das größte Risiko für lärmbedingte Krankheiten bergen jedoch die kardiovaskulären Erkrankungen.

Volker Block: „Silent Wilhelmshaven 2030“ jetzt angehen

Die Regelungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) und die Verkehrslärmverordnung sollen eigentlich den Schutz der Bevölkerung vor Lärm regeln. Dennoch reichen die dort verankerten Regelungen in ihrer derzeitigen Umsetzung nicht aus, wie zahlreiche Lärmpegelmessungen bezeugen.

Durch aktive Lärmschutzmaßnahmen lässt sich das Lärmproblem in den Griff bekommen. Als Maßnahmen für ein leises Wilhelmshaven bis zum Jahr 2030 schlägt Volker Block unter anderem vor, neue oder auszubessernde Straßenabschnitte mit einem sogenannten Flüsterpflaster zu bestücken. Hierdurch werden die Fahrgeräusche deutlich gedämpft und der Lärmpegel wird bereits deutlich gesenkt. Diese Maßnahme schlägt Block auch für auszubessernde Fußwege vor. Insgesamt kann der Lärmpegel dadurch deutlich gesenkt werden. Zudem sollen natürliche Lärmschutzbarrieren in Form von möglichen Baum- oder Strauchpflanzungen dazu beitragen, sogenannte sich in Straßenfluchten zwischen Häusern bildende Schalltröge zu dämpfen.

Volker Block: Lärmschutz ist aktive Gesundheitsprävention, die sich ökonomisch rechnet

Ausgeschlafene und nicht gestresste Bürger, die ohne Lärm leben können, was wie eine kühne Vision klingt, kann durch die aktive Anwendung der vorgeschlagenen Maßnahmen in die Realität umgesetzt werden. Durch die massive Investition in städtische Infrastruktur zum Zwecke des Lärmschutzes sinkt die Erkrankungsrate deutlich und die für die medizinische Behandlung aufzuwendenden Kosten sinken signifikant.

Wilhelmshavens Bürger leben gesünder, das Gesundheitssystem spart Geld und die erhöhten Investitionskosten zahlen sich in gesunden Bürgern, geringeren Gesundheitskosten und zufrieden Bürgern gleich mehrfach aus. „Silent Wilhelmshaven 2030“ kommt allen Bürgerinnen und Bürgern zugute, inklusive dem Gesundheitssystem und damit letztlich auch der Stadt und ihren Institutionen selbst.

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