Sozialer Arbeitsmarkt für Wilhelmshaven

Veröffentlicht am 04.05.2016 in Aus den Arbeitsgemeinschaften
 

„Der Bund muss den Eingliederungstitel und Verwaltungstitel der Bundesagentur für Arbeit so aufstocken, dass ein Sozialer Arbeitsmarkt finanziert werden kann“, so der Wilhelmshavener SGK-Vorsitzende Volker Block.  

Nach Ansicht der SGK ist nicht nur aufgrund der hohen Sockelarbeitslosigkeit in unserer Stadt diese Maßnahme dringend erforderlich. Die sogenannten 1-Euro Jobs waren eine Zeitlang ein gutes Mittel, um zusätzliche  Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen. 

Die Einsatzmöglichkeiten waren vielfältig, mancher dann ehemals Arbeitssuchender blühte in seinem Job regelrecht auf. Zusätzlich konnten  auch diejenigen  Arbeitsnehmer eine  Tätigkeit  geboten werden, deren Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt nicht nachgefragt wird. 

„Deshalb bietet ein sozialer Arbeitsmarkt auch die Perspektiven, die jeder Mensch braucht. Das gilt natürlich auch für die zusätzlichen  Asylsuchenden als Folge der Flüchtlingswelle, die in den nächsten Monaten auf den Arbeitsmarkt drängen werden“, so Volker Block.

Deshalb soll das Bundesprogramm „Netzwerk Integration

durch Qualifizierung (IQ)bedarfsgerecht angepasst werden. Zusätzlich muss auch für Asylsuchende der Zugang zu Berufsvorbereitungsmaßnahmen geschaffen werden.

Entsprechende Anträge zum Sozialen Arbeitsmarkt  sind von der Bundeskonferenz der SGK in Potsdam beschlossen worden. Die Bundes-SGK wird ihren Aufgaben schnellstmöglich gerecht werden, indem sie  die berechtigten und sinnvollen Forderungen der SPD-Kommunalpolitiker  nach einem Sozialen Arbeitsmarkt,  der SPD-Bundestagsfraktion sowie  der Bundesregierung unterbreiten wird.

 

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