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30.04.2017 in AG60plus

Ohne Hürden ins Wahllokal - Zur Bundestagswahl sind fast alle Wahlräume in Wilhelmshaven barrierefrei

 
von links: Dieter Gehrken, Renate Mögling,Marco Brunotte, Holger Ansmann, Edith Weiß
Gerade für Senioren ist die Teilnahme an einer Wahl Ehrensache. Doch vor allem Treppenstufen machen den Weg für sie oft sehr mühsam (Von URSULA GROSSE BOCKHORN)
WILHELMSHAVEN  - Bei einer Wahl seine Stimme abzugeben, über die weitere Entwicklung von Stadt und Land mitzubestimmen, das ist gerade für Ältere Ehrensache. Aber für sie ist es gar nicht immer so einfach, ins Wahllokal zu gelangen. Nicht nur der Weg vom Parkplatz bis in den Wahlraum kann Kraft kosten. Für Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind, die auf Gehhilfen, Rollator oder sogar einen Rollstuhl angewiesen ist, muss mitunter einige Hürden überwinden, um von seinem Recht auf Teilnahme an der Wahl Gebrauch zu machen.

Der Urnengang als Hürdenlauf, diese Klagen hat der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD in den vergangenen Jahren immer wieder vernommen. Deshalb haben sich die SPD-Senioren das Thema auf die Fahnen geschrieben, zumal die Bundestagswahl am 24. September und die niedersächsische Landtagswahl am 14. Januar vor der Tür stehen. Vom Landtagsabgeordneten ihrer Partei, Holger Ansmann, und vom Fraktionsvorsitzenden der SPD im Rat der Stadt, Howard Jacques, fordern sie Auskunft, wie es um die Barrierefreiheit der Wahllokale in Wilhelmshaven bestellt ist. Denn auch wenn zunehmend von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht werde, wollten doch gerade Senioren es sich nicht nehmen lassen, ihren Stimmzettel persönlich im Wahllokal abzugeben, so der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Dieter Gehrken.

Allerdings veranlasst unabhängig von den Bemühungen der SPD-Senioren allein schon die Bundeswahlordnung die Stadt,

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